Hauptsache gesund
Jeder Auszubildende ist vom ersten Tag an bei einer gesetzlichen Krankenkasse pflichtversichert. Damit ist er Teil einer Gemeinschaft, die mehr als 70 Millionen Mitglieder und deren mitversicherte Angehörige umfasst. Hier gilt das Motto: Die Starken unterstützen die Schwachen.
Für den Fall der (Un-)Fälle
Die gesetzliche Unfallversicherung sichert Arbeitnehmer gegen die Auswirkungen von Arbeitsunfällen, Wegeunfällen und Berufskrankheiten ab – und das zum Nulltarif! Denn der Arbeitgeber übernimmt den kompletten Beitrag, die Versicherten selbst müssen keinen Cent bezahlen.
Ein Vertrag zwischen den Generationen
In Deutschland finanzieren die Arbeitenden mit ihren Beiträgen, die sie in die gesetzliche Rentenversicherung (GRV) einzahlen, die Renten der Ruheständler von heute. Man spricht daher auch vom Generationenvertrag. Er ist nirgendwo schriftlich festgehalten, sondern vielmehr ein unausgesprochenes gesellschaftliches Abkommen zwischen Jung und Alt.[2 Kommentare][Artikel]
Fit für die Zukunft
Weil immer weniger Arbeitnehmer die Renten von immer mehr Ruheständlern finanzieren müssen, musste die gesetzliche Rentenversicherung in den vergangenen Jahren mehrfach an die neuen Bedingungen angepasst werden.
Arbeitslos, aber nicht mittellos
Job weg – Geld weg? Nicht in einer Sozialen Marktwirtschaft. Wer innerhalb der letzten fünf Jahre mindestens zwölf Monate lang sozialversicherungspflichtig gearbeitet hat, erhält eine gewisse Zeit lang rund zwei Drittel seines Nettolohns vom Staat. Aber auch wer kürzer gearbeitet hat, steht nicht ohne finanzielle Hilfe da.
Hilfe und Pflege (nicht nur) für Senioren
Die Menschen leben immer länger: Das Statistische Bundesamt rechnet damit, dass die durchschnittliche Lebenserwartung im Jahr 2050 für Männer 85,4 Jahre und für Frauen 89,8 Jahre betragen wird – 2003 waren es noch 75,9 bzw. 81,6 Jahre. Doch mit dem Alter wächst auch die Wahrscheinlichkeit, auf fremde Hilfe angewiesen zu sein.
Behindert sein ist auch normal!
In Deutschland leben rund 6,9 Millionen Menschen mit Schwerbehinderungen. Das heißt, ihr Behinderungsgrad liegt bei 50 Grad und mehr. Damit ist in Deutschland jeder zwölfte Einwohner schwerbehindert. Bei 84 Prozent war eine Krankheit oder ein Unfall die Ursache – es kann also jeden von uns treffen.
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