Sicherheit

Krankenversicherung: Krankenschwester mit Stethoskop um den Hals.
Foto: Shutterstock/Minerva Studio

Krankenversicherung

Hauptsache gesund

Auszubildende sind vom ersten Tag an in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert. Damit sind sie Teil einer Gemeinschaft, die rund 71 Millionen Mitglieder inklusive der mitversicherten Angehörigen umfasst. Hier gilt das Motto: Die Starken unterstützen die Schwachen.

Unfallversicherung: Bewegungsbild: Ein Fahrradfahrer fährt direkt vor ein Auto.
Zeichnung: Shutterstock/Volodymyr Baleha

Unfallversicherung

Für den Fall der Unfälle

Der Chef bittet Lena, ihm bei der Vorbereitung einer Firmenfeier zur Hand zu gehen. Die junge Frau hantiert zum ersten Mal mit einem gasbetriebenen Heizgerät und erzeugt versehentlich eine hohe Stichflamme. Sie verbrennt sich Teile des Gesichts und der Kopfhaut. Der Heilungsprozess verläuft sehr langwierig und schmerzhaft. Erst nach einigen Wochen kann sie das Krankenhaus verlassen. Sie ist sich bewusst, dass alles noch viel schlimmer hätte enden können, hasst aber den täglichen Blick in den Spiegel. Die Narben in ihrem Gesicht werden sie auf ewig an ihren schlimmen Unfall erinnern.

Lernen und Gesundheit, Schulportal der DGUV: Arbeitsunfall 02/2012, Arbeitsblatt 1.1, www.dguv.de/lug

Rentenversicherung: Drei Frauen unterschiedlichen Alters aus drei Generationen stehen am Fenster.
Foto: Shutterstock/Yuriy Rudyy

Rentenversicherung 1

Ein Vertrag zwischen den Generationen

In Deutschland finanzieren die Arbeitnehmer und Arbeitgeber mit ihren Beiträgen, die sie in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, die Renten der Rentner von heute. Man spricht daher auch vom Generationenvertrag. Er ist nirgendwo schriftlich festgehalten, sondern vielmehr ein unausgesprochenes gesellschaftliches Abkommen zwischen Jung und Alt.

Rentenversicherung: Kleine Figürchen eines Rentnerpaars in einer Landschaft von aufgetürmten Geldstücken.
Foto: Shutterstock/beeboys

Rentenversicherung 2

Mehr Rentner, weniger Kinder

In 30 Jahren werden auf einen Rentner weniger als zwei Beitragszahler kommen, da immer weniger Kinder geboren werden. Zudem leben die Menschen immer länger, also erhalten sie auch immer länger Rentenzahlungen. Damit künftige Generationen finanziell nicht überfordert werden, können die Renten nicht mehr so stark steigen wie in früheren Jahren. Außerdem müssen die Menschen länger arbeiten.

Arbeitslosenversicherung: Eine deprimierte junge Frau sitzt vor einem Laptop und stützt den Kopf auf die Hände.
Foto: Shutterstock/Ditty_about_summer

Arbeitslosenversicherung

Arbeitslos, aber nicht mittellos

Obwohl die Kündigung nicht überraschend kam – meiner Firma ging es schlecht –, hatte ich noch keine neue Stelle in Aussicht. Dabei spielt mein Alter sicher eine Rolle. So habe ich mich erst mal bei der Agentur für Arbeit gemeldet und Arbeitslosengeld beantragt. Auf dem Portal ‚Kursnet‘ der Arbeitsagentur habe ich dann die Weiterbildung als Ausbilder mit Prüfung bei der Industrie- und Handwerkskammer entdeckt. Mit einer Förderung der Arbeitsagentur konnte ich sie erfolgreich absolvieren. Morgen habe ich ein erstes Bewerbungsgespräch.

Harald G. (57), Chemiker aus Berlin

Pflegeversicherung: Ausschnitt von der Hand einer Pflegerin, die die Hand einer betagten Patientin hält.
Foto: Shutterstock/Melpomene

Pflegeversicherung

Hilfe und Pflege nicht nur für Senioren

Ich pflege, weil ich jeden Tage spüre, dass ich Pflegebedürftigen in alltäglichen Situationen eine große Hilfe sein kann, ohne die sie nicht weiterkämen.

Das sagt Marten Ermert, Altenpfleger aus Essen und zugleich Pflegebotschafter des Bundesministeriums für Gesundheit. Seine Aufgabe wird immer wichtiger, denn die Menschen werden immer älter und damit häufiger pflegebedürftig. Laut Prognose des Statistischen Bundesamts werden von 2012 bis 2014 in Deutschland geborene Männer durchschnittlich etwa 78 Jahre, Frauen etwa 83 Jahre alt. Bis zum Jahr 2050 wird die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland voraussichtlich auf 4,5 Millionen steigen.

Arbeitslosenversicherung: Mann in Anzug vergräbt am Schreibtisch deprimiert sein Gesicht in den Händen
Foto: Shutterstock/Ditty_about_summer

Duplikat von Arbeitslosenversicherung

Arbeitslos, aber nicht mittellos

Obwohl die Kündigung nicht überraschend kam – meiner Firma ging es schlecht –, hatte ich noch keine neue Stelle in Aussicht. Dabei spielt mein Alter sicher eine Rolle. So habe ich mich erst mal bei der Agentur für Arbeit gemeldet und Arbeitslosengeld beantragt. Auf dem Portal ‚Kursnet‘ der Arbeitsagentur habe ich dann die Weiterbildung als Ausbilder mit Prüfung bei der Industrie- und Handwerkskammer entdeckt. Mit einer Förderung der Arbeitsagentur konnte ich sie erfolgreich absolvieren. Morgen habe ich ein erstes Bewerbungsgespräch.

Harald G. (57), Chemiker aus Berlin

Krankenversicherung: Zwei Krankenschwestern laufen den Gang eines Krankenhauses entlang
Foto: Shutterstock/Minerva Studio

Duplikat von Krankenversicherung

Hauptsache gesund

Auszubildende sind vom ersten Tag an in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert. Damit sind sie Teil einer Gemeinschaft, die inklusive der mitversicherten Angehörigen mehr als 71 Millionen Mitglieder umfasst. Hier gilt das Motto: Die Starken unterstützen die Schwachen.

Unfallversicherung: Bewegungsbild: Ein Fahrradfahrer fährt direkt vor ein Auto.
Zeichnung: Shutterstock/Volodymyr Baleha

Duplikat von Unfallversicherung

Für den Fall der Unfälle

Philipp, acht Jahre, stürzt Ende Januar auf dem Schulweg mit dem Fahrrad. ‚Der schöne Schneidezahn – kaputt!‘, erinnert sich seine Mutter, Annette Baum. Dennoch hatte der Junge Glück im Unglück. ‚Die Zahnärztin hat die abgebrochene Ecke wieder angeklebt, den Zahn für die Unfallanzeige fotografiert und alles genau dokumentiert‘, erzählt die Berlinerin. Und weil das Missgeschick auf dem Weg zur Schule passierte, kommt die Unfallkasse Berlin für sämtliche Kosten im Zusammenhang mit der Verletzung auf.

Stiftung Warentest: Unfälle von Kindern – Was die gesetzliche Unfallversicherung zahlt, www.test.de, 13. April 2015

Rentenversicherung: Drei Frauen unterschiedlichen Alters aus drei Generationen stehen am Fenster.
Foto: Shutterstock/Yuriy Rudyy

Duplikat von Rentenversicherung 1

Ein Vertrag zwischen den Generationen

In Deutschland finanzieren die Arbeitnehmer und Arbeitgeber mit ihren Beiträgen, die sie in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, die Leistungen für die Rentner von heute. Man spricht daher auch vom Generationenvertrag. Er ist nirgendwo schriftlich festgehalten, sondern vielmehr ein unausgesprochenes gesellschaftliches Abkommen zwischen Jung und Alt.

Rentenversicherung: Kleine Figürchen eines Rentnerpaars in einer Landschaft von aufgetürmten Geldstücken.
Foto: Shutterstock/beeboys

Duplikat von Rentenversicherung 2

Mehr Rentner, weniger Kinder

Unsere Gesellschaft verändert sich durch den demografischen Wandel sehr stark. Wir leben länger und beziehen immer länger Rente. Gleichzeitig werden immer weniger Kinder geboren. Im Jahr 2045 werden 55 Personen im Rentenalter 100 Personen im erwerbsfähigen Alter gegenüberstehen. Das wirkt sich langfristig auf das Rentenniveau aus. Damit künftige Generationen finanziell nicht überfordert werden, können die Renten nicht mehr so stark steigen wie in früheren Jahren. Außerdem müssen die Menschen länger arbeiten.

Arbeitslosenversicherung: Eine deprimierte junge Frau sitzt vor einem Laptop und stützt den Kopf auf die Hände.
Foto: Shutterstock/Ditty_about_summer

Duplikat von Arbeitslosenversicherung

Arbeitslos, aber nicht mittellos

Als der Chef uns mitteilte, dass er unseren Betrieb schließen muss, war das ein ziemlicher Schock. Zum Glück wusste mein Kollege, dass man sich schon vor Beginn der Arbeitslosigkeit bei der Arbeitsagentur Hilfe holen kann. Ein Großteil meiner Bewerbungs- und Fahrtkosten zu den Vorstellungsgesprächen wurde übernommen. Beim fünften Vorstellungsgespräch hat es geklappt, sodass ich insgesamt nur sechs Wochen arbeitslos war.

Stefan, 32, Kfz-Mechatroniker aus Eschwege

Pflegeversicherung: Ausschnitt von der Hand einer Pflegerin, die die Hand einer betagten Patientin hält.
Foto: Shutterstock/Melpomene

Duplikat von Pflegeversicherung

Hilfe und Pflege nicht nur für Senioren

Ich pflege, weil es mein Traumberuf ist. […] Ich bin inzwischen 27 Jahre im Beruf. Ich kämpfe dafür, dass unser Beruf besser anerkannt wird.“ Das sagt Sabine Knüppel-Trstena, Krankenschwester aus München und zugleich Pflegebotschafterin des Bundesministeriums für Gesundheit. Ihre Aufgabe wird immer wichtiger, denn in Deutschland werden die Menschen immer älter und damit häufiger pflegebedürftig. Laut Prognose des Statistischen Bundesamts werden von 2012 bis 2014 geborene Männer durchschnittlich etwa 78 Jahre, Frauen etwa 83 Jahre alt. Bis zum Jahr 2050 wird die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland voraussichtlich auf 4,5 Millionen steigen.