Haus am See in Norwegen

Ausbildung und Studium

Lernen im Austausch

Erfahrungen sammeln mit Erasmus+

Mit ihrem Programm Erasmus+ fördert die Europäische Union sozialen Einsatz und Bildung junger Menschen im Ausland. Es gibt Angebote für Schüler*innen, Auszubildende, Berufsschüler*innen und Studierende sowie Erwachsene, die im Bildungsbereich beschäftigt sind: zum Beispiel Stipendien, um im Ausland zu lernen, zu arbeiten oder einen kombinierten Masterabschluss an mehreren internationalen Hochschulen zu machen.

 

Auch freiwillige Helfer*innen bekommen einen Teil der Reisekosten, Taschengeld und Lebenskosten vor Ort bezahlt, wenn sie sich beim Europäischen Freiwilligendienst oder dem Europäischen Solidaritätskorps engagieren: etwa beim Wiederaufbau von historischen Stätten, in der Pflege von chronisch Kranken oder in Kulturprojekten mit Kindern aus benachteiligten Familien. Zwischen zwei Monaten und einem Jahr soll der Einsatz in der Regel dauern. Es gibt aber auch kürzere Projekte wie Jugendbegegnungen, die einige Tage dauern. Wer teilnehmen will, muss nur im richtigen Alter sein – mitmachen geht von 13 bis 30.

Mehr als 40.000

Studierende an deutschen Hochschulen werden jährlich über Erasmus+ gefördert

Ziel ist, jungen Menschen Lernchancen über Ländergrenzen hinweg zu erleichtern. Teilnehmer*innen des Programms erhalten daher Geld und organisatorische Hilfe für ihre Zeit im Ausland. Auf der anderen Seite profitieren Bildungs-, Sport- und Jugendeinrichtungen, die Zuschüsse für neue Projekte, Partnerschaften und Freiwilligenaktionen erhalten. Bis zum Jahr 2027 ist das EU-Programm mit mehr als 28 Milliarden Euro ausgestattet.

 

Politisch steht die engere Zusammenarbeit der EU-Mitgliedstaaten im Vordergrund: Die Länder sollen Erfahrungen über erfolgreiche Projekte aus Bildung und Jugendförderung teilen. Internationale Austauschprogramme verfolgen zudem das Ziel, die Berufsaussichten junger Menschen in Europa zu verbessern und langfristig für niedrigere Arbeitslosigkeit sowie Nachschub an Fachkräften zu sorgen.

10 Millionen

Europäer*innen sollen bis 2027 finanzielle Unterstützung erhalten

Ziele im Blick

Die Erasmus+-Programmländer*:

Belgien, Bulgarien, Tschechien, Dänemark, Deutschland, Estland, Irland, Griechenland, Spanien, Frankreich, Kroatien, Italien, Zypern, Lettland, Litauen, Luxemburg, Ungarn, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Slowenien, Slowakei, Finnland, Schweden, Island, Liechtenstein, Nordmazedonien, Norwegen, Serbien, Türkei

 

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