Berufsunfähigkeit/ Berufsunfähigkeitsversicherung

Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung sichert Arbeitnehmer gegen die finanziellen Folgen der Berufsunfähigkeit ab.

Arbeitnehmer und Auszubildende, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr oder nur noch eingeschränkt erwerbsfähig sind, können aus der gesetzlichen Rentenversicherung eine Erwerbsminderungsrente erhalten. Um diese Leistung aus der gesetzlichen Rentenversicherung zu erhalten, müssen sie vorher jedoch mindestens fünf Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt haben. Deshalb ist es vor allem für Berufsanfänger sinnvoll, eine private Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Wird der Versicherte dann berufsunfähig, erhält er von der privaten Versicherung eine vorher vereinbarte monatliche Rente.

Vor Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung muss man Fragen zu seiner Gesundheit beantworten. Je jünger und gesünder man ist, desto niedriger sind die Beiträge. Auch deshalb ist es vorteilhaft, die Versicherung so früh wie möglich abzuschließen, am besten zu Beginn der Berufsausbildung. Vor dem Abschluss einer privaten Versicherung sollte man sich bei einer Verbraucherzentrale beraten lassen.

 

Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales: Jo B. Das Job-Lexikon, Bonn 2016