Berufsausbildungsvertrag

Vor Beginn der Ausbildung müssen der Auszubildende und der Arbeitgeber als Ausbildender einen schriftlichen Vertrag abschließen.

Der Berufsausbildungsvertrag muss mindestens folgende Angaben enthalten:

  • Name und Anschrift der Vertragspartner
  • Art, sachliche Gliederung und Ziel der Ausbildung
  • Beginn und Dauer der Ausbildung
  • Dauer der Probezeit
  • Arbeitszeit
  • Höhe der Ausbildungsvergütung
  • Dauer des Urlaubs
  • Voraussetzungen für Kündigung
  • Hinweis auf geltende Tarifverträge, Betriebs- oder Dienstvereinbarungen
  • Datum und Unterschrift der Vertragspartner
     

Auszubildender und Ausbildender müssen den Ausbildungsvertrag unterschreiben. Bei Minderjährigen müssen die gesetzlichen Vertreter, also meist die Eltern, dem Ausbildungsvertrag zustimmen und mitunterschreiben. Dann muss der Ausbildungsbetrieb den Vertrag an die zuständige Stelle weiterleiten, meist an eine Industrie- und Handels-, Handwerks-, Rechtsanwalts-, Ärzte- oder Landwirtschaftskammer. Diese prüft den Vertrag und trägt ihn in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse ein. Ohne diesen Eintrag darf der Auszubildende die Abschlussprüfung nicht absolvieren.

 

Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales: Jo B. Das Job-Lexikon, Bonn 2016