Ausbildung, überbetriebliche

In der überbetrieblichen Ausbildung werden Inhalte gelehrt, die vom Ausbildungsbetrieb selbst nicht vermittelt werden können.

Wenn der Betrieb keine eigenen Lehrwerkstätten hat, nur auf wenige Tätigkeiten spezialisiert ist oder notwendige Maschinen und Fachkräfte nicht zur Verfügung stellen kann, ist eine Kooperation mit anderen Betrieben oder eine überbetriebliche Ausbildung erforderlich. Was die Auszubildenden lernen sollen und wie viele überbetriebliche Lehrgänge dafür nötig sind, richtet sich nach der Ausbildungsordnung.

Die meisten überbetrieblichen Ausbildungen werden von den Kammern angeboten, zum Beispiel den Handwerks- oder Industrie- und Handelskammern.

 

Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales: Jo B. Das Job-Lexikon, Bonn 2016