Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG)

Dieses Gesetz verpflichtet den Arbeitgeber, Betriebsärzte und Fachkräfte für Sicherheit zu bestellen und ihnen bestimmte Aufgaben zu übertragen.

Wie viele Betriebsärzte und Fachkräfte den Arbeitgeber unterstützen müssen, ist abhängig von der Zahl der Arbeitnehmer, von der Art des Betriebs und von den Unfall- und Gesundheitsgefahren. Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit kümmern sich um die Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer, teilen dem Arbeitgeber Mängel beim Arbeitsschutz mit und schlagen Maßnahmen zu deren Beseitigung vor. Sie informieren die Arbeitnehmer über Gefahren und erklären ihnen, wie sie sich sicherheitsbewusst verhalten.

Die Unfallverhütungsvorschriften legen genaue Sicherheitsregeln für Betriebe fest. Sie werden von den Trägern der gesetzlichen Unfallversicherung, zum Beispiel den Berufsgenossenschaften, erlassen.

Siehe auch

Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)

 

Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales: Jo B. Das Job-Lexikon, Bonn 2016