Arbeitsmarktwandel

Der Arbeitsmarkt befindet sich seit Jahrzehnten im Wandel und stellt Arbeitnehmer und Auszubildende vor neue Herausforderungen.

Deutschland entwickelt sich zu einer Wissensgesellschaft, in der vor allem qualifizierte Fachkräfte gesucht werden. Derzeit erleben besonders der Automobilbau, der Maschinen- und Anlagenbau und die Elektrotechnikbranche ein starkes Wachstum. Aber auch soziale Dienstleistungen im Bildungswesen und im Gesundheitsbereich werden immer wichtiger. Berufe in der industriellen Herstellung und in der Landwirtschaft sind hingegen immer weniger gefragt. Auch Jobs mit einem hohen Routineanteil fallen durch die Automatisierung eher weg.

In den Unternehmen nimmt die Digitalisierung und Vernetzung zu. Dadurch entstehen neue Berufe sowie flexiblere Arbeitszeiten und Beschäftigungsverhältnisse.

Jugendliche wollen oft verschiedene Tätigkeiten und Branchen kennenlernen, bevor sie sich beruflich festlegen. Voraussetzung dafür ist ein erfolgreicher Schul- oder Ausbildungsabschluss. In einigen Branchen, Regionen und Berufsfeldern herrscht schon heute ein Fachkräftemangel. Wer sich für einen Engpassberuf interessiert, hat gute Chancen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt.

 

Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales: Jo B. Das Job-Lexikon, Bonn 2016