Streik

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Die Arbeit-Nehmer dürfen streiken:
Zum Beispiel: Damit sie mehr Geld verdienen.
Oder für bessere Arbeits-Zeiten.
Die Menschen haben ein Recht auf Streik.
Das heißt:
Der Chef darf die Arbeit-Nehmer nicht entlassen,
wenn sie streiken.
Sie dürfen für ihre Rechte kämpfen.

Aber: Die Arbeit-Nehmer müssen sich an Regeln halten.
Sie müssen mit ihrem Chef sprechen.
wenn sie mehr Geld wollen.
Oder besser Arbeits-Zeiten.
Wenn der Chef nein sagt:
Die Arbeit-Nehmer stimmen dann ab.
Ob sie streiken wollen.
Und wie sie streiken wollen.

Beim Streik gehen die Arbeiter für einen Tag nicht arbeiten.
Oder für mehrere Tage.
Sie gehen dann zum Beispiel auf die Straße.
Und machen bei einer Demo mit.
Zum Beispiel: Damit sie mehr Geld bekommen.

Danach verhandeln sie wieder miteinander.
Sie reden zum Beispiel über den Lohn.
Sie finden eine gemeinsame Lösung.

Die Arbeit-Nehmer können sich zusammenschließen:
in einer Gewerkschaft.
Dann sind sie stärker.
Die Arbeit-Geber können sich auch zusammenschließen:
in einer Arbeit-Geber-Vereinigung.

Die Arbeit-Nehmer können einen Vertrag mit den Arbeit-Gebern machen.
Für die ganze Gruppe.
Das ist dann ein Tarif-Vertrag.

Auszüge aus: Sozial-Kompass Europa, Neuigkeiten in Leichter Sprache: Die Menschen in der EU streiken mehr, 25. März 2015, gekürzt und bearbeitet