Sozial-Versicherung

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In jedem Sozial-Staat gibt es Sozial-Versicherungen.
Die Sozial-Versicherung hilft Menschen in Not.
Jeder Menschen, der arbeitet,
zahlt etwas Geld in diese Versicherungen ein.
Der Staat verteilt das Geld.

Das sind die 5 wichtigsten Versicherungen im Sozial-Staat:

Es gibt Regeln für die Sozial-Versicherung.
Damit sie funktionieren kann.
Dazu gehören:

Die Versicherungs-Pflicht:
Jeder Mensch, der arbeitet oder eine Ausbildung macht,
ist automatisch Mitglied in der Sozial-Versicherung.
Das nennt man Sozial-Versicherungs-Pflicht.

Die Beitrags-Finanzierung:
Ein Mensch, der arbeitet,
heißt Arbeit-Nehmer.
Der Chef heißt Arbeit-Geber.
Beide zahlen Geld in die Sozial-Versicherungen ein.
Sie teilen sich die Beiträge für die Kranken-Versicherung, die Renten-Versicherung,
die Arbeitslosen-Versicherung und die Pflege-Versicherung.
Nur die Unfall-Versicherung bezahlt der Arbeit-Geber allein.
Wie viel geld eingezahlt wird, hängt davon ab,
wie viel der Arbeit-Nehmer verdient.

Die Solidarität:
Solidarität ist, wenn Menschen sich gegenseitig helfen.
Im Sozial-Staat sind damit 2 Dinge gemeint:

  1. Wer viel verdient, muss auch mehr in die Sozial-Versicherungen einzahlen.
    Das heißt, es wird mehr Geld vom Lohn abgezogen.
    Wer wenig verdient, muss weniger Beiträge zahlen.
  2. Jeder Mensch in Not bekommt die nötige Hilfe.
    Egal wie viel er in die Sozial-Versicherung eingezahlt hat.
    So unterstützen die reicheren Menschen mit ihren Beiträgen die ärmeren Menschen.
    Die jungen Menschen unterstützen die alten Menschen.
    Und die gesunden Menschen unterstützen die kranken Menschen.

Auszug aus: Stiftung Jugend und Bildung und Bundes-Ministerium für Arbeit und Soziales: Arbeitsheft Sozial-Politik – Grund-Wissen Sozial-Versicherung, 2015, Seite 8 bis 11, gekürzt und bearbeitet