Arbeits-Schutz

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Wenn Sie arbeiten:
Sie haben ein Recht auf Sicherheit.
Und auf Schutz.

Ihnen darf nichts Schlimmes passieren bei der Arbeit.
Ihr Chef muss dafür sorgen.
Man sagt auch: Arbeits-Schutz.
Alle Arbeit-Nehmer haben das Recht auf Arbeits-Schutz.
Aber die Arbeit-Nehmer müssen auch selbst aufpassen:
Damit ihnen nichts passiert.

Die Regeln für den Arbeits-Schutz

Es gibt viele Gesetze und Regeln für den Arbeits-Schutz.
Damit Ihnen bei der Arbeit nichts passiert.
Es gibt zum Beispiel:
Das Arbeits-Schutz-Gesetz.
Das Gesetz sagt:
Ihr Chef muss alles tun:
Damit Ihnen nichts passiert.
Bei der Arbeit.

Das Arbeits-Zeit-Gesetz sagt:
Wie lange Sie höchstens arbeiten dürfen.

Die Bau-Stellen-Verordnung schützt Sie:
Wenn Sie auf einer Bau-Stelle arbeiten.
Zum Beispiel:
Ihr Chef muss vorher alles genau planen.
Damit Ihre Arbeit auf der Bau-Stelle sicher ist.
Der Chef macht zum Beispiel:
Einen Sicherheits-Plan.
Und einen Gesundheits-Schutz-Plan.

Die Bild-Schirm-Arbeits-Verordnung schützt Sie:
Wenn Sie bei der Arbeit einen Computer haben.
Und immer auf den Bild-Schirm gucken müssen.

Die Arbeits-Stätten-Verordnung sagt:
Wie Ihr Arbeits-Platz aussehen muss.
Zum Beispiel:
Wie groß Ihr Arbeits-Platz sein muss.
Wie hell Ihr Arbeits-Platz sein muss.
Oder wie warm Ihr Arbeits-Platz sein darf.

Die Verordnung über Lärm am Arbeits-Platz sagt:
Wie laut ein Arbeits-Platz sein darf.
Damit Sie in Ruhe arbeiten können.
Und nicht krank werden.

Die Verordnung über künstliche optische Strahlung am Arbeits-Platz sagt:
Welche Schutz-Maßnahmen der Arbeit-Geber treffen muss, um Sie vor
Schädigungen der Augen und der Haut zu schützen.
Strahlen sind schädlich.
z.B die bei Schweiß-Tätigkeiten.
Auch bei intensiver Laser-Strahlung.

Die Verordnung zur arbeits-medizinischen Vor-sorge sagt:
Jeder Arbeit-Nehmer hat ein Recht auf eine
Beratung beim Betriebs-Arzt.
Das ist der Arzt in Ihrer Firma.
Sie können den Betriebs-Arzt fragen:
Ob die Arbeit schlecht für Ihre Gesundheit ist.

Es gibt noch viel mehr Regeln über die Sicherheit bei der Arbeit.

Auszug aus: Bundes-Ministerium für Arbeit und Soziales: Die Hilfe von der sozialen Sicherung für alle Menschen in Deutschland, 2015, Seite 63 bis 66, gekürzt und leicht bearbeitet