Alters-Vorsorge, betriebliche

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Wenn Sie ein Arbeit-Nehmer sind:
Sie können eine zusätzliche Rente vom Chef bekommen.
Für die Zeit: Wenn Sie alt sind.
Und nicht mehr arbeiten.

Diese zusätzliche Rente heißt in schwerer Sprache:
Betriebliche Alters-Vorsorge.
Jeder Chef darf freiwillig entscheiden:
Er hilft den Arbeit-Nehmern mit der Rente.
Oder er hilft ihnen nicht mit der Rente.
Der Chef spricht darüber mit den Arbeit-Nehmern.
Oder es steht in einem Vertrag.

Arbeit-Nehmer dürfen auch einen Teil vom Lohn bezahlen.
Für die Rente.
Das heißt in schwerer Sprache:
Entgelt-Umwandlung.
Die Entgelt-Umwandlung ist ein Recht für alle Arbeit-Nehmer.
Sie bekommen jeden Monat etwas weniger Geld von Ihrem Lohn.
Auf Ihr Bank-Konto.
Der Rest wird dann später eine Rente von der Arbeit.
In schwerer Sprache heißt diese Rente:
Betriebs-Rente.

Die betriebliche Alters-Vorsorge ist gut für die Arbeit-Nehmer.
Weil:

  • Sie müssen nicht so viel machen.
    Denn: Der Chef macht alles für Ihre zusätzliche Rente.
  • Der Chef hilft oft mit Geld.
    Und er bezahlt auch etwas für Ihre zusätzliche Rente.
     

Der Staat hilft so bei der zusätzlichen Rente von der Arbeit:

  • Wenn Sie Geld für diese zusätzliche Rente nehmen:
    Sie müssen dafür keine Steuern bezahlen.
    Oder andere Sachen bezahlen.
    Das heißt: Sie müssen dem Staat kein Geld abgeben.
  • Der Staat kann Ihnen Geld dazu geben.
    Das heißt in schwerer Sprache:
    Riester-Förderung.
     

Auszug aus: Bundes-Ministerium für Arbeit und Soziales: Die Hilfe von der sozialen Sicherung für alle Menschen in Deutschland, 2015, Seite 94 bis 95, leicht bearbeitet und ergänzt