Berufswelt

Berufsorientierung: Drei junge Leute beschriften Haftnotizzettel, die sie an ein Fenster geklebt haben.
Foto: Shutterstock/wavebreakmedia

Berufsorientierung

Fachkräfte gesucht

Junge Menschen hinterfragen heutzutage viel mehr als früher und stellen an ihre Ausbildungsbetriebe hohe Ansprüche. Doch wissenshungrige Azubis sind eine Chance für jedes Unternehmen. Denn sie bringen die Energie mit, die die Betriebe brauchen, um dynamisch zu bleiben. Nur wer in seine Auszubildenden investiert, beschäftigt morgen Fachkräfte mit Gespür für das eigene Unternehmen. […] Lernen hört nicht mit dem letzten Tag der Ausbildung auf. Gerade in der IT-Branche ist die ständige Weiterbildung selbstverständlich.

Industrie- und Handelskammer Schwaben: „Silvia Lauer: Bildung hält die Unternehmen dynamisch“, www.schwaben.ihk.de > Unternehmerstatements, Stand: September 2018

Arbeitswelt im Wandel: Junge Menschen arbeiten gemeinsam mit Computer.
Foto: Shutterstock/racorn

Arbeitswelt im Wandel

Arbeiten 4.0

Ich habe keine Angst vor dem technologischen Fortschritt. Wir alle sollten keine Angst vor dem technologischen Wandel haben. Aber wir wissen, dass wir eine ganze Menge tun müssen, damit aus technologischem Fortschritt auch sozialer Fortschritt werden kann. Das kommt nicht von alleine. Dabei werden die Sozialpartner gefragt sein, und dabei ist auch der Staat gefragt.

Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales, in seiner Parlamentsrede vom 22. März 2018

Berufswahl: Ausschnitt von Beinen und Füßen, die auf einer Straße einem Pfeil folgen.
Foto: Shutterstock/connel

Berufswahl

Auf dem Weg ins Berufsleben

Bei der Berufswahl stehen drei Fragen im Vordergrund:
    - Was kann ich? – Begabungen und Fähigkeiten entdecken
    - Was will ich? – Wünsche und Erwartungen an den Beruf überlegen
    - Welche Ausbildungsmöglichkeiten gibt es?
Die Antworten auf diese Fragen dienen Ihnen als Grundlage zur richtigen Entscheidung.

Azubis.de – Das Ausbildungsportal, www.azubis.de > Ratgeber > Berufsleben im Blick > Berufsorientierung, Stand: Juni 2018

Berufseinstieg: Junge Auszubildende in Arbeitskleidung unterhält sich mit Kollegen.
Foto: Shutterstock/Pressmaster

Berufseinstieg

Von Anfang an versichert

Von der Schule in die Ausbildung: Für Jugendliche ist das ein großer Schritt mit vielen Veränderungen. Während der Schulzeit war man noch bei den Eltern mitversichert. In der Ausbildung ist man nun automatisch Mitglied in der Sozialversicherung und erlebt zum ersten Mal, was das konkret bedeutet.

Arbeitsrecht: Gruppe von fünf jungen Berufstätigen in einem Büro.
Foto: Shutterstock/Jacob Lund

Arbeitsrecht 1

Arbeitnehmer haben Rechte

Als ich mich entschied, Jugendvertreter zu werden, stand ich gleich vor einer riesigen Aufgabe: Der Arbeitgeber, die Deutsche Telekom, hatte den neuen Ausbildungsberuf IT-Systemelektroniker eingeführt. Da merkte ich schnell, dass es absolut in meinem eigenen Interesse ist, mich für die Interessen aller einzusetzen – damit wir schlauer rausgehen, als wir reingekommen sind. […] Ob es um günstigen Wohnraum geht, die Digitalisierung, um Integration und Chancengleichheit für Auszubildende mit Migrationshintergrund […], um Übernahme nach der Ausbildung: Die Jugend- und Auszubildendenvertretung, kurz JAV, kann sich überall einbringen.

Florian Haggenmiller, 34, DGB-Bundesjugendsekretär: JAV-Wahlen – Macht mit!, in: Soli extra, Infomagazin der DGB-Jugend, Herbst 2016

Arbeitsrecht: Ein junger Mann schreit aus Leibeskräften in ein Megafon.
Foto: Shutterstock/michaelheim

Arbeitsrecht 2

Gute Arbeit – guter Lohn

Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften regeln gemeinsam die Arbeitsbedingungen, ohne dass der Staat darauf unmittelbar Einfluss nimmt. […] Das Prinzip der Sozialpartnerschaft – der Wille zu einvernehmlichen Lösungen – ermöglicht Stabilität und sozialen Frieden, gestaltet soziale Gerechtigkeit und trägt maßgeblich zu Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand bei.

Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, www.arbeitgeber.de/www/arbeitgeber.nsf/id/DE_Soziale_Marktwirtschaft, Stand: Juni 2018

Inklusion: Zwei Berufstätige schauen sich gemeinsam ein Dokument an. Der Mann lehnt am Schreibtisch, die Frau sitzt im Rollstuhl.
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Gesellschaft für alle

Arbeiten mit Behinderung

Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Dieser Satz wurde im Jahr 1994 in Artikel 3 des Grundgesetzes aufgenommen. Er hat für Menschen mit Behinderung in Deutschland viel bewegt. Seitdem müssen ihre Belange in Gesetzen ausdrücklich berücksichtigt werden.