Berufswelt

Berufsorientierung: Drei junge Leute beschriften Haftnotizzettel, die sie an ein Fenster geklebt haben.
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Berufsorientierung

Fachkräfte gesucht

Die moderne Arbeitswelt verlangt von den Arbeitnehmern heute eine gute Ausbildung, Flexibilität und die Bereitschaft zum lebensbegleitenden Lernen. Aber auch die Anforderungen an die Arbeitgeber sind gestiegen: Sie müssen im Wettbewerb um die begehrten Fachkräfte umdenken und ihren Mitarbeitern neben einer guten Bezahlung passende Arbeitsbedingungen und Weiterbildungsmöglichkeiten bieten.

Arbeitswelt im Wandel: Junge Menschen arbeiten gemeinsam mit Computer.
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Arbeitswelt im Wandel

Arbeiten 4.0

Die Arbeitswelt der Zukunft wird anders als heute sein. Wird sie auch besser sein? Werden wir selbstbestimmter und gesünder arbeiten? Werden wir mit 50 Jahren noch einmal studieren oder einen neuen Beruf lernen? Nehmen uns die Maschinen die Arbeit weg, oder machen sie Innovationen und Produktivitätsgewinne möglich, die neue Arbeitsplätze schaffen?

Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, in: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Weißbuch Arbeiten 4.0, Berlin 2017, Seite 4

Berufswahl: Ausschnitt von Beinen und Füßen, die auf einer Straße einem Pfeil folgen.
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Berufswahl

Auf dem Weg ins Berufsleben

Bei der Berufswahl stehen drei Fragen im Vordergrund:
    - Was kann ich? – Begabungen und Fähigkeiten entdecken
    - Was will ich? – Wünsche und Erwartungen an den Beruf überlegen
    - Welche Ausbildungsmöglichkeiten gibt es?
Die Antworten auf diese Fragen dienen Ihnen als Grundlage zur richtigen Entscheidung.

Azubis.de – Das Ausbildungsportal, www.azubis.de > Ratgeber > Berufsleben im Blick > Berufsorientierung, Stand: Juli 2017

Berufseinstieg: Junge Auszubildende in Arbeitskleidung unterhält sich mit Kollegen.
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Berufseinstieg

Von Anfang an versichert

Von der Schule in die Ausbildung: Für Jugendliche ist das ein großer Schritt mit vielen Veränderungen. Während der Schulzeit war man noch bei den Eltern mitversichert. In der Ausbildung ist man nun automatisch Mitglied in der Sozialversicherung und erlebt zum ersten Mal, was das konkret bedeutet.

Arbeitsrecht: Gruppe von fünf jungen Berufstätigen bei einer Besprechung.
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Arbeitsrecht 1

Arbeitnehmer haben Rechte

Ich rate allen, die sich gerne engagieren und nicht scheuen, auch mal unbequeme Themen anzusprechen, sich zu überlegen, ob die Kandidatur als Jugend- und Auszubildendenvertreter/-in nicht interessant sein könnte. Wenn man gewählt wird, hat man viele Möglichkeiten, die Ausbildungsqualität zu verbessern, sich für eine gute Perspektive nach dem Studium oder der Ausbildung einzusetzen, aber auch, sich persönlich auf vielen verschiedenen Ebenen weiterzuentwickeln.

Cheyenne Todaro, 23, JAV-Vorsitzende im Mercedes-Benz-Werk Mannheim, in: Soli aktuell 10/2016, www.jugend.dgb.de

Arbeitsrecht: Ein junger Mann schreit aus Leibeskräften in ein Megafon.
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Arbeitsrecht 2

Gute Arbeit – guter Lohn

Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften regeln gemeinsam die Arbeitsbedingungen, ohne dass der Staat darauf unmittelbar Einfluss nimmt. […] Das Prinzip der Sozialpartnerschaft – der Wille zu einvernehmlichen Lösungen – ermöglicht Stabilität und sozialen Frieden, gestaltet soziale Gerechtigkeit und trägt maßgeblich zu Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand bei.

Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, www.arbeitgeber.de/www/arbeitgeber.nsf/id/DE_Soziale_Marktwirtschaft, Stand: Juli 2017

Inklusion: Zwei Berufstätige schauen sich gemeinsam ein Dokument an. Der Mann lehnt am Schreibtisch, die Frau sitzt im Rollstuhl.
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Gesellschaft für alle

Arbeiten mit Behinderung

Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Dieser Satz wurde im Jahr 1994 in Artikel 3 des Grundgesetzes aufgenommen. Er hat für Menschen mit Behinderung in Deutschland viel bewegt. Seitdem müssen ihre Belange in Gesetzen ausdrücklich berücksichtigt werden.