Neues ab Juli 2011
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Arbeitsmarkt
Arbeitsmarktentwicklung
Der Arbeitsmarkt entwickelt sich 2011 positiv. Das Stellenangebot ist um 400.000 Stellen höher als vor einem Jahr. Im Juni waren laut Bundesagentur für Arbeit 255.000 Menschen weniger arbeitslos als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote im Juni 2011 betrug 6,9 Prozent. Die Wirtschaftskrise ist überwunden. Das Wachstum des ersten Quartals 2011 gegenüber dem vorherigen Quartal beträgt 1,5 Prozent. Das Wirtschaftswachstum ist ein wichtiger Grund für die Besserung auf dem Arbeitsmarkt. Doch auch strukturell geht die Arbeitslosigkeit zurück. Es werden neue Arbeitsplätze in Zukunftsbranchen geschaffen, zum Beispiel auf dem Gesundheitsmarkt.Arbeitsblatt: Arbeitsmarkttrends
Schaubild: Arbeitsmarkttrends
Fachkräftesicherung
Durch die demografische Entwicklung wird es in einigen Branchen immer schwieriger, qualifizierte Fachkräfte zu finden. Auch Ausbildungsplätze bleiben zum Teil unbesetzt. Daher hat die Bundesregierung ein Konzept zur Fachkräftesicherung beschlossen.Dabei haben die Verantwortlichen in erster Linie Fachkräfte aus dem Inland im Auge. Hier gilt es zu qualifizieren und das vorhandene Potenzial auszuschöpfen. Maßnahmen sind zum Beispiel, ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu aktivieren und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Doch der Bedarf wird so groß werden, so prognostizieren Experten, dass auch Fachleute aus Europa und außerhalb Europas integriert werden müssen.
Alle Menschen in Arbeit bringen
Es gibt offene Stellen – und es gibt Menschen, die keine Arbeit haben. Beides passt in einigen Fällen nicht zueinander. Einige Gruppen sind besonders schwer in den Arbeitsmarkt einzugliedern. Dazu gehören zum Beispiel Alleinerziehende. Sie sind häufig jung und gut ausgebildet, scheitern aber an fehlender Kinderbetreuung. Das Bundesarbeitsministerium hat sich den Handlungsschwerpunkt „Verbesserung der Lebens- und Arbeitsperspektiven für Alleinerziehende“ auf seine Fahnen geschrieben.Eine weitere Gruppe sind ältere Menschen. Hier werden die Beschäftigungspakete „Perspektive 50 plus“ fortgesetzt – als Unterstützung, ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Arbeitsmarkt einzugliedern.
Das „Beschäftigungschancengesetz“ bündelt zudem bewährte Arbeitsmarktinstrumente wie das Kurzarbeitergeld oder der Eingliederungszuschuss für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.
Eingliederungschancen verbessern
Arbeitssuchende schnell zu vermitteln – das ist das Ziel der Arbeitsmarktpolitik. Aus diesem Grund hat die Bundesregierung am 25. Mai 2011 das „Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt“ verabschiedet. Über allem steht die Vermittlung in reguläre Jobs.Daher soll öffentlich geförderte Beschäftigung eher die Ausnahme sein. Auch sollen zum Beispiel Ein-Euro-Jobs künftig das „Mittel der letzten Wahl“ sein – nämlich wenn es tatsächlich keine Chance auf dem Arbeitsmarkt gibt und auch eine Qualifizierung nicht in Frage kommt. Gründungszuschüsse sind jetzt eine freiwillige Leistung. Es sollen nur noch jene Menschen gefördert werden, die tatsächlich das „Zeug zum Unternehmer“ haben. Die Jobcenter sollen flexibler handeln dürfen, und die Beraterinnen und Berater sollen noch besser qualifiziert werden. zurück1[2][3][4][5][6][vor]
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