Soziale Gerechtigkeit
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Die Soziale Marktwirtschaft wurde in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg eingeführt. Sie gilt als Erfolgsmodell für das deutsche Wirtschaftswunder in den 1950er-Jahren und den sozialen Ausgleich in der Gesellschaft.
Das Grundprinzip der Sozialen Marktwirtschaft ist der freie Wettbewerb, auf den der Staat regulierend Einfluss nimmt, um einen sozialen Ausgleich zu schaffen. Wichtigste Aufgabe des Staates ist es, den Folgen wie Armut, soziale Ausgrenzung und soziale Ungleichheit entgegenzuwirken. Er ist hierbei aber auch auf die Mitwirkung aller Bürgerinnen und Bürger angewiesen.
Lernziele
Die Schülerinnen und Schüler verstehen die Geschichte und Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft und erkennen, mit welchen Maßnahmen der Staat soziale Gerechtigkeit anstrebt.Sie können die Begriffe Wettbewerb und Solidarität erläutern und wissen, welche Auswirkungen der demografische Wandel, hohe Arbeitslosenzahlen und steigende Kosten bei den staatlichen Sozialleistungen auf das Sozialsystem hat. Die Schülerinnen und Schüler verstehen, vor welchen Problemen das deutsche System der Sozialen Marktwirtschaft steht, analysieren Vor- und Nachteile der verschiedenen Reformvorschläge und erörtern Lösungen, um die Soziale Marktwirtschaft zukunftssicher zu gestalten.
Methodische Hinweise
Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten die Unterschiede zwischen der freien und sozialen Marktwirtschaft und stellen sie in einer Tabelle gegenüber. Sie überlegen, welche Konsequenzen es hat, wenn der Einfluss der einen oder anderen Seite zunimmt.Anschließend diskutieren sie die Vor- und Nachteile der beiden Wirtschaftsformen aus der Arbeitnehmersicht. Dabei berücksichtigen sie vor allem die Aufgaben und Leistungen des Staates sowie die Funktionen des Marktes und des Wettbewerbs.
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