Lernziele

Die globale Herausforderung

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Globalisierung – dieses Schlagwort ist seit Anfang der 1990er-Jahre allgegenwärtig. Gemeint ist damit die weltweite Verflechtung von Volkswirtschaften, Gesellschaften und Kulturen.

Der Sachverhalt selbst, nämlich grenzüberschreitender Handel und internationale Integration, ist nicht neu. Doch revolutionäre Möglichkeiten der Transport- und vor allem der Informationstechnologie haben ihn beschleunigt und verdichtet. Eine Öffnung und Deregulierung der Märkte, permanente Jetztzeit-Kommunikation und sekundenschnell getätigte Transaktionen auf Geld- und Kapitalmärkten ziehen wachsende Mobilität von Arbeitsplätzen und Arbeitskräften nach sich.

Lernziele

Die Schülerinnen und Schüler sollen einen Einblick gewinnen in die Bedeutung der Globalisierung mit ihren Chancen und auch Herausforderungen. Sie sollen die Notwendigkeit, Möglichkeiten und Ansätze der sozialen Gestaltung von Globalisierung verstehen.

Methodische Hinweise

Als Einstieg können Schülerinnen und Schüler überlegen, wo ihnen Globalisierung im Alltag oder konkret im Klassenraum begegnet, beispielsweise bei Kleidung, Elektronik oder Lebensmitteln.

Als Einstieg können Schülerinnen und Schüler überlegen, wo ihnen Globalisierung im Alltag oder konkret im Klassenraum begegnet, beispielsweise bei Kleidung, Elektronik oder Lebensmitteln.

Anschließend bietet sich an, dass die Schülerinnen und Schüler eine differenzierte Definition von Globalisierung erarbeiten oder man ihnen eine solche präsentiert. Auf dieser Basis sollten generelle Vor- und Nachteile (oder Chancen und Risiken) zusammengestellt werden.

Im Unterrichtsgespräch können dann, vor allem mit Blick auf die europäische Einigung, die persönlichen Vor- und Nachteile der Schülerinnen und Schüler heute und in zehn Jahren herausgearbeitet werden.

Anhand der nationalen und internationalen Anstrengungen zur sozialen Gestaltung von Globalisierung und angesichts der Tatsache, dass Globalisierung zwar kein Naturereignis, aber auch nicht abwendbar oder rückgängig zu machen ist, sollten Schüler und Schülerinnen Beispiele für eine soziale Gestaltung herausarbeiten.
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