Corporate Social Responsibility (CSR): gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen
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Gute Arbeitsbedingungen, umweltfreundliche Produktion, fairer Handel: Immer mehr Unternehmen erkennen, dass sie sich einer globalen und sozialen Verantwortung stellen müssen, um wirtschaftlich zukunftsfähig zu bleiben. Hier gilt es, in Bildungsorganisationen ein geschärftes Bewusstsein zu bilden und zu schulen.
Die Vermittlung des Themenkomplexes CSR (Corporate Social Responsibility) lässt Schülerinnen und Schüler die Vorteile einer sozialen, ökonomischen und umweltgerechten Unternehmensführung erkennen. Dieses Wissen kommt ihnen einerseits als Konsumenten zugute und stärkt ihre Rolle als kompetente, mündige Verbraucher am Markt. Auf der anderen Seite sind CSR-Strategien von Unternehmen in Bezug auf Ausbildungsplätze und Weiterbildungsmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler interessant und bilden ein wichtiges Kriterium bei der Berufsorientierung, denn die Qualität der Ausbildung und der gute Ruf des Ausbilders beeinflusst nicht selten die gesamte Berufslaufbahn.
Auszubildende und Berufsanfänger profitieren bei der Wahl eines Betriebs, der CSR in seinen Arbeitsbedingungen verwirklicht. Sie arbeiten und lernen motivierter und sie engagieren sich für ihr Unternehmen. Dies prägt nicht nur den eigenen beruflichen Erfolg, sondern auch die Einstellung zum Beruf: Aus einen Job zum Broterwerb wird „meine“ Arbeit.
Auszubildende, die ihren Beruf bereits in einem Betrieb mit hohen CSR-Standard erlernen, werden außerdem automatisch CSR-kundige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diese Zusatzqualifizierung kommt ihnen zugute, denn durch die zunehmende weltweite Implementierung von CSR-Standards werden entsprechende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf dem Arbeitsmarkt gesucht, die befähigt sind, selbst soziale Verantwortung in Unternehmen zu übernehmen.
Lernziele und methodisch-didaktische Hinweise
Einsatz von Schülermaterial und Schaubild im Unterricht:
- Die Schülerinnen und Schüler sollen den Begriff CSR anhand der Materialien des Arbeitsblattes erklären und die wichtigsten Merkmale der Definition benennen können.
- Sie tragen Beispiele sozial verantwortlichen Handelns von Unternehmens zusammen und bewerten diese. Als Vorbild dient dabei die im Arbeitsblatt vorgestellte Initiative. Es bietet sich an, weitere Beispiele zu sammeln und gegebenenfalls auch mithilfe der Links in der Nach- oder Vorbereitung des Unterrichts weitere Best-Practice-Beispiele zu recherchieren.
- Die Einbindung des CSR-Konzeptes in das Grundgesetz und die Soziale Marktwirtschaft sowie aktuelle unternehmerische, institutionelle und politische Initiativen als zukünftige Handlungsstandards sollen bewusst gemacht werden.
- Die Schülerinnen und Schüler sollen sich kritisch mit Thesen zum Spannungsfeld von Ethik und Unternehmertum auseinandersetzen.
- Anhand des Schaubildes können Schülerinnen und Schüler Ziele und Nutzen von CSR für die Unternehmen und für die Gruppe der Stakeholder analysieren und die Vorteile von CSR für alle Beteiligten als „Win-win-Strategie“ herausarbeiten. Hierbei ergänzen sie das Schaubild durch weitere Beispiele.
- Die Schülerinnen und Schüler sollen die Fähigkeit entwickeln, beispielhafte CSR-Aktivitäten für ein Unternehmen zu entwickeln. Hierfür wird in den Arbeitsaufträgen eine Projektarbeit vorgeschlagen. Diese kann recht kurz, aber auch umfangreicher gestaltet und anschließend präsentiert werden. Die Lehrkraft nimmt hierbei eine beratende und moderierende Rolle ein.
- In einer abschließenden Zusammenfassung der Arbeitsergebnisse sollte das Thema diskutiert werden, wie CSR-Konzepte von Unternehmen in die eigene Berufsorientierung integriert werden können.
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