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Die Arbeitswelt hat sich stark verändert. In nahezu allen Arbeitsbereichen wird mit Computern gearbeitet. Die industrielle Herstellung erfordert weniger Arbeitskräfte. Die Zahl der Dienstleistungsberufe nimmt zu. Hinzu kommt, dass Deutschland mit vielen Ländern weltweit im Wettbewerb steht. Darauf müssen Auszubildende vorbereitet werden.

Rund 350 staatlich anerkannte Ausbildungsberufe stehen jungen Menschen zur Auswahl. Um mit der Globalisierung und dem fortlaufenden Strukturwandel Schritt halten zu können, werden die Ausbildungsordnungen jedes Jahr überprüft und gegebenenfalls angepasst. Neben der dualen Ausbildung gibt es aber auch noch eine Reihe von Berufsfachschulen, die auf eine Ausbildung oder einen Beruf vorbereiten.

Einen Überblick über neue und modernisierte Ausbildungsberufe bietet das Bundesinstitut für Berufsbildung unter: www.bibb.de

Ausbildungsmöglichkeiten

Betriebliche Berufsausbildung

Industrie, Handel, Handwerk, freie Berufe und öffentliche Verwaltung in Deutschland bilden im dualen System aus: Die Arbeit im Betrieb wird durch den Besuch einer fachlich zugeordneten Berufsschule theoretisch begleitet.

Dieses System sichert der Wirtschaft einen arbeitsmarktnah ausgebildeten Fachkräftenachwuchs und gilt weltweit als Erfolgsgarant. Die Auszubildenden erhalten eine tariflich festgelegte Ausbildungsvergütung und sind in der gesetzlichen Kranken-, Pflege-, Renten-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung versichert.

Schulische Berufsausbildung

Die schulischen Berufsausbildungen sind je nach Bundesland unterschiedlich geregelt, wie bei Altenpflegern oder Erziehern. Bundeseinheitliche Regelungen gibt es beispielsweise für Krankenschwestern und Krankenpfleger.

Die Ausbildung wird von staatlichen als auch von privaten Schulen angeboten. Praktika ergänzen den Schulunterricht. In der Regel enden diese Ausbildungen nach der Abschlussprüfung mit einem anerkannten Berufsabschluss.

Berufsausbildung an einer Fachschule

Berufsfachschulen sind Schulen mit Vollzeitunterricht von mindestens einjähriger Dauer, für deren Besuch weder eine Berufsausbildung noch eine berufliche Tätigkeit vorausgesetzt wird. Sie haben die Aufgabe, allgemein- und berufsbildende Lerninhalte zu vermitteln, und bereiten auf die Fachbildung in einem Ausbildungsberuf vor oder führen unmittelbar zu einem Berufsabschluss.

Die Ausbildungen sind durch Bundes- oder Landesrecht geregelt. Das Angebot an Schulen ist vielfältig – Auskünfte erteilen die Bundesagentur für Arbeit oder das Kultusministerium.

Beamtenausbildung

Zu Beginn einer Beamtenlaufbahn steht die Entscheidung für eine Fachrichtung, etwa Polizei, Feuerwehr, Gewerbeaufsicht, Kommunal-, Finanz-, Zoll- oder Steuerverwaltung.

Die Anwärter werden direkt bei der jeweiligen Behörde und an zentralen Schulen ausgebildet. Die Ausbildungsdauer liegt zwischen einem und drei Jahren, je nachdem, ob die mittlere oder die gehobene Laufbahn eingeschlagen wird.

Berufsakademie

Eine Ausbildung an einer Berufsakademie verbindet eine dreijährige praktische betriebliche Ausbildung mit einem Studium und folgt damit dem dualen System.

Sie ist eine Alternative zum Hochschulstudium und wird mit einem Diplom abgeschlossen, das den Abschlüssen an den Fachhochschulen gleichgestellt ist.

Studium

Wer an einer deutschen Universität studieren will, benötigt die Allgemeine Hochschulreife (Abitur). Wer an einer Fachhochschule studieren will, muss die Fachhochschulreife (Fachabitur) haben. Bei vielen Fächern gibt es Zulassungsbeschränkungen (Rangfolgenverfahren nach Abiturnote und Wartezeit) oder Eignungsprüfungen.

Das Studium besteht in der Regel aus dem Besuch von Vorlesungen und Seminaren sowie dem Selbststudium. Das Wissen wird durch Hausarbeiten, Klausuren, mündliche Prüfungen und die Erstellung einer schriftlichen Abschlussarbeit abgefragt.

Infos und Programme zur Ausbildung in Europa siehe unter: Politik/Europa zurück1[2][3][4][vor]
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