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Die Schulzeit nähert sich langsam ihrem Ende, doch die Arbeitswelt ist vielen Schülerinnen und Schülern noch fremd. Daher ist es verständlich, dass sie diesem neuen Lebensabschnitt oft unsicher gegenüber stehen und nicht immer wissen, welche berufliche Laufbahn sie überhaupt einschlagen wollen.

Der Schritt in das Berufsleben sollte gut überlegt und geplant sein. Jugendliche sollten sich frühzeitig vor ihrem Schulabschluss über die verschiedenen Ausbildungswege informieren sowie die Grundzüge einer Ausbildung, eines Studiums und die Alternativen dazu kennen lernen.


Lernziele

Die Schülerinnen und Schüler erkennen Unterschiede zwischen Schulzeit und Berufsleben. Sie wissen, welche Wege in eine Ausbildung möglich und welche Besonderheiten damit im Einzelnen verbunden sind.

Die Schülerinnen und Schüler erfahren, wie sie an Informationen über Berufe und Betriebe gelangen und welche Beratungsangebote es gibt. Sie erkunden außerdem, welche Möglichkeiten es gibt, vorab schon einmal in das Berufsleben „hineinzuschnuppern“ und erste Erfahrungen zu sammeln.

Methodische Hinweise

Erste professionelle Informationen zu den Themen Berufsorientierung, Berufe und Berufsbereiche, Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten, Arbeitsmarkt und welche Quellen Schülerinnen und Schüler nutzen können, sollten im Rahmen einer Klassen- oder Jahrgangsbesprechung stattfinden, die von der Berufsberatung an der Schule organisiert wird.

Im Anschluss daran bieten sich Recherchen zu einzelnen Berufen, hier vor allem auch die „Neuen Berufe“, an sowie Praktika, Betriebsbesuche und Besuche im Berufs-Informations-Zentrum (BiZ). Nach intensiver Beschäftigung mit der eigenen beruflichen Zukunft sollten die Jugendlichen in einer persönlichen Beratung die Vor- und Nachteile des jeweiligen Ausbildungsweges diskutieren und Zusammenhänge zwischen der Wahl der Ausbildung und der Chancen auf dem Arbeitsmarkt erörtern.

Besuche in der örtlichen Agentur für Arbeit, bei Berufsbildungsmessen und Arbeitsloseninitiativen, Gespräche mit Berufsberatern und Personalleitern aus Unternehmen und eine Auswertung der lokalen Stellenanzeigen sind ebenfalls gute Möglichkeiten, Perspektiven zu eröffnen.

In einer weiteren Unterrichtseinheit diskutieren die Jugendlichen, welche Voraussetzungen für einen gelungenen Berufseinstieg notwendig sind, welche Probleme es zu überwinden gilt und wo sie im Bedarfsfall Beratung und Hilfe finden.

Interessant ist es für die Jugendlichen auch, Möglichkeiten zu erkunden, wie sie während der Schulzeit oder in den Ferien bereits verschiedene Berufsfelder kennen lernen und Erfahrungen sammeln können, z. B. über Praktika oder Ferienjobs. Auch nach der Schulzeit können sie im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen/Ökologischen Jahres (FSJ/FÖJ) und anderen freiwilligen Einsätzen in das Berufsleben „hineinschnuppern“ und dabei Wartezeiten auf einen Studien- oder Ausbildungsplatz sinnvoll überbrücken.

(Siehe dazu Hintergrundinformationen und Materialien zum Thema Ferienjobs sowie Arbeitsblatt und Schaubild zum Thema Praktikum)
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