| Bild: Jugendliche |

Neues im Jahr 2012

Die Prognosen der Wirtschaft für 2012 sind verhaltener, aber immer noch gut. Zwar wird das „Jobwunder“ sich wohl 2012 eher nicht fortsetzen. Dennoch soll der Arbeitsmarkt weiterhin solide bleiben. Was bringt das Jahr 2012 in Sachen Arbeitsmarkt und Sozialpolitik? Welche gesetzlichen Neuerungen gibt es – wie werden die Weichen gestellt?

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| Bild: berufstätige Menschen |

Mindestlohn

Wer eine Vollzeitbeschäftigung ausübt, sollte von dem Geld, das er verdient, auch leben können. Deshalb gibt es Mindestlöhne, die in Tarifverträgen festgehalten werden. Viele Branchen haben bereits einen solchen branchenspezifischen Mindestlohn eingeführt. Ob ein flächendeckender, gesetzlich verankerter Mindeslohn eingeführt werden sollte, wird kontrovers diskutiert.

Arbeitsblatt: Mindestlohn
Schaubild: Mindestlohn
| Bild: im Ausland |

Auslandsaufenthalt

Ein Aufenthalt im Ausland fördert nicht nur das sprachliche und fachliche Know-how, er ist auch eine wichtige Erfahrung, welche die Persönlichkeit prägt. Zahlreiche Möglichkeiten, vom Schüleraustausch, über Freiwilligendienste bis hin zur Auslandsausbildung oder zum Auslandsstudium, stehen Jugendlichen offen.

Arbeitsblatt: Auslandsaufenthalt
Schaubild: Auslandsaufenthalt

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| Bild: Tauziehen |

Frauenerwerbstätigenquote

Der demografische Wandel stellt die Arbeitsmarktpolitik vor neue Herausforderungen. Ein Fachkräftemangel droht. Frauen könnten diese Beschäftigungslücke schließen, wenn sie bessere Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt vorfinden.

Arbeitsblatt: Frauenerwerbstätigenquote
Schaubild: Frauenerwerbstätigenquote
| Bild: Ferienjobs - Suchen und Finden |

Die Jagd nach dem Ferienjob

Vor allem in den Sommermonaten sind Ferienjobs heiß umkämpft. Mit ‚kurzfristigen‘ Beschäftigungen bessern viele Schüler ihr Taschengeld auf und sammeln zugleich praktische Erfahrungen in der Arbeitswelt.

Arbeitsblatt: Die Jagd nach dem Ferienjob
Schaubild: Die Jagd nach dem Ferienjob
| Bild: Junger Mann |

Was ist Zeitarbeit?

Zeitarbeit, Leiharbeit, Arbeitnehmerüberlassung – viele Begriffe, die dasselbe meinen: Ein Arbeitnehmer schließt einen Arbeitsvertrag mit einer Zeitarbeitsfirma (Verleiher). Die Zeitarbeitsfirma wiederum überlässt ihn einem anderen Unternehmen (Entleiher).

Arbeitsblatt: Zeitarbeit
Schaubild: Zeitarbeit
| Bild: Zug |

Tarifpolitik

In Deutschland wird die Tarifpolitik nicht durch den Staat, sondern durch Gewerkschaften und Arbeitgeber bestimmt. Sie vereinbaren in Tarifverträgen grundlegende Arbeitsbedingungen wie Löhne, Gehälter oder Arbeitszeiten. Das nennt man Tarifautonomie.

Arbeitsblatt: Tarifpolitik
Schaubild: Tarifpolitik

Hintergrundinformationen, Lernziele, Links
| Bild: Arbeitsmarkt in Bewegung |

Arbeitsmarkttrends

Laut Deutschem Institut für Wirtschaftsforschung gab es im Jahr 2010 mit 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr das stärkste Wirtschaftswachstum seit der Wiedervereinigung. Das hat positive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt.

Arbeitsblatt: Arbeitsmarkttrends
Schaubild: Arbeitsmarkttrends
| Bild: Drei junge Menschen stehen am Schreibtisch |

Arbeitswelt im Wandel

Die Arbeitswelt verändert sich stetig: Neue Berufsbilder entstehen, der „Job fürs Leben“ weicht flexibleren Erwerbsformen, in manchen Branchen entsteht ein Fachkräftemangel. All das stellt den Sozialstaat vor neue Herausforderungen, aber auch jeder Einzelne muss dem Wandel aktiv begegnen.

Arbeitsblatt: Arbeitswelt im Wandel
Schaubild: Arbeitswelt im Wandel
| Bild: Auszubildende mit Ausbilder an Maschine |

Praktikum: Sprungbrett oder Ausbeutung?

Auf Anhieb den passenden Beruf oder die richtige Branche zu finden, ist nicht einfach. Viele junge Leute entscheiden sich deshalb für ein Praktikum. Sie können so einen Blick hinter die Kulissen eines Betriebes werfen und erste Erfahrungen im Beruf sammeln.

Arbeitsblatt: Praktikum: Sprungbrett oder Ausbeutung?
Schaubild: Praktikum: Sprungbrett oder Ausbeutung?
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Studium oder Ausbildung?

Wer Abitur hatte, studierte auch. So war es früher. Heute wählen viele Jugendliche mit Abitur stattdessen eine Ausbildung außerhalb der Hochschule. Im Jahr 2008 hatte laut Berufsbildungsbericht bereits jeder fünfte Auszubildende die allgemeine Hochschulreife. Ausbildung oder Studium? Für viele Abiturienten keine leichte Entscheidung.

Arbeitsblatt: Abi und dann: Studium oder Ausbildung?
Schaubild: Schule und dann: Berufsausbildung oder Studium?
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Die Jagd nach dem Ferienjob

Die Finanzkrise lässt auch die Ferienjobber nicht unberührt: Viele Industrieunternehmen beschäftigen in Kurzarbeit, da bleibt kein Platz mehr für Jobber. Vor allem große Firmen haben weniger Stellen frei. Einfache Tätigkeiten, für die keine besondere Ausbildung erforderlich ist, sind in der Ferienzeit deshalb heiß umkämpft.

Arbeitsblatt: Die Jagd nach dem Ferienjob
Schaubild: Jobben in den Ferien, neben Schule und Studium
Ferienjobs – das ist zu beachten: Hintergrund + Lernziele
Umfrage: Jugendarbeitsschutz lockern?
| Bild: Hände |

Bürgerschaftliches Engagement

In Deutschland engagieren sich 36 Prozent aller Einwohner über 14 Jahren ehrenamtlich – Tendenz steigend. Doch je stärker der Druck auf Institutionen und soziale Träger wird, Einsparungen vorzunehmen und auf Ehrenamtliche zurückzugreifen, desto schwieriger wird es für sie, die Ehrenamtlichen auch sinnvoll einzusetzen.

Arbeitsblatt: Bürgerschaftliches Engagement
Schaubild: Bürgerschaftliches Engagement
| Bild: Pflegerin mit Patientin |

Pflegeberufe – Berufe mit Zukunft

„Ich will etwas mit Menschen zu tun haben!“ Diese Aussage steht bei Jugendlichen weit oben auf der Skala der Forderungen an einen späteren Beruf. Pflegeberufe erfüllen diesen Wunsch in besonderer Weise.

Arbeitsblatt: Pflegeberufe – Berufe mit Zukunft
Schaubild: Pflegeberufe – Berufe mit Zukunft
| Bild: Arbeitsteam |

Unternehmen „Verantwortung“

Unternehmerisches Engagement kann den Staat und gesetzliche Regelungen nicht ersetzen, gewinnt aber in unserer globalen (Arbeits-)Welt immer mehr an Bedeutung und geht über die gesetzlichen Vorschriften hinaus.

Schülermaterial: Was bringt CSR?
Schaubild: Was bringt CSR?
Corporate Social Responsibility (CSR): Hintergrund und Lernziele
Umfrage: Soziale Projekte von Unternehmen – was steckt dahinter?
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Arbeit und Gesundheit

Arbeit darf nicht krank machen. Die Arbeitgeber sind für die Erhaltung der Gesundheit und Arbeitskraft ihrer Mitarbeiter verantwortlich. Gesetzliche Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften sorgen dafür.

Arbeitsblatt: Arbeit und Gesundheit
Schaubild: Arbeit und Gesundheit
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Ausbildungsmarkt und neue Berufe

Die Ausbildungschancen für Schulabgänger haben sich weiter verbessert: Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit lag die Zahl der noch unbesetzen Ausbildungsplätze 2008 erstmals seit sieben Jahren wieder höher als die Zahl der unversorgten Bewerber. Vor allem im Reinigungsgewerbe, im Nahrungsmittelhandwerk und in der Gastronomie blieben viele Stellen offen.

Arbeitsblatt: Ausbildungsmarkt in Zahlen
Schaubild: Neue Berufe 2008 und 2009
| Bild: Beschäftigte in einer Spedition |

Mitarbeiterbeteiligung - Teil II

Um Beschäftigte stärker als bisher am wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen zu beteiligen, hat die Bundesregierung ein Gesetz zur steuerlichen Förderung der Mitarbeiterkapitalbeteiligung beschlossen.

Bei der Kapitalbeteiligung sind die Beschäftigten nicht nur Lohnempfänger, sondern werden zu echten Teilhabern ihres Unternehmens. Was aber passiert, wenn es der Firma schlechter geht?

Arbeitsblatt: Mitarbeiterbeteiligung fördern
Schaubild: Mitarbeiterbeteiligung fördern

Die Materialien bauen auf den im Dezember erschienenen Blättern zur Geschichte der Mitarbeiterbeteiligung auf:

Arbeitsblatt: Mitarbeiterbeteiligung – früher und heute
Schaubild: Formen der Mitarbeiterbeteiligung
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50 Jahre Gleichberechtigungsgesetz

Laut Grundgesetz sind Männer und Frauen gleichberechtigt. Seit Juli 1958 gilt das erste Gleichberechtigungsgesetz. Immerhin: Gesetze und Regeln, die Frauen (und Männer) offen diskriminieren, gibt es nicht mehr.

Aber hat sich die formale Gleichstellung auch in der Praxis bewährt? Wie sieht es mit der Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt aus?

Arbeitsblatt: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit?
Schaubild: Chronik: 50 Jahre Gleichberechtigungsgesetz

50 Jahre Gleichberechtigungsgetz:
Hintergrund + Lernziele:
Links + Lesetipps

Umfrage: 50 Jahre Gleichberechtigung - wie sieht die Wirklichkeit aus?
| Bild: | Berufswelt

Hilfe durch Ausbildungsbonus

Mehr als die Hälfte der Jugendlichen, die einen Ausbildungsplatz suchen, bewerben sich zum wiederholten Mal. Mit dem neuen Ausbildungsbonus soll Altbewerbern beim Berufseinstieg geholfen werden. Was bedeutet die neue, staatliche Förderung und wer kann sie bekommen?

Downloads zum Ausbildungsbonus: Arbeitsblatt    Schaubild
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