Arbeitsschutz

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Der Arbeitsschutz sichert Arbeitnehmer gegen Gefahren ab und schützt sie vor arbeitsbedingten Krankheiten.

Die wichtigste gesetzliche Grundlage ist das Arbeitsschutzgesetz. Es verpflichtet den Arbeitgeber, seine Mitarbeiter vor Gefahren an Maschinen, Geräten und Anlagen zu schützen. In gefährlichen Arbeitsbereichen muss der Arbeitgeber besondere Sicherheitsvorkehrungen treffen. Außerdem muss er die Beschäftigten über Risiken aufklären. Der Arbeitgeber muss den Betriebsrat bei allen Fragen der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes hinzuziehen. Dieser achtet auf die Einhaltung der Vorschriften zum Arbeits- und Gesundheitsschutz.

Neben dem Arbeitsschutzgesetz gibt es zahlreiche Verordnungen, welche die Gesundheit der Beschäftigten schützen sollen, zum Beispiel die Gefahrstoffverordnung, die Biostoffverordnung, die Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung und die Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge.

Siehe auch

Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG)
Berufsgenossenschaft
Gewerbeaufsicht
Unfallverhütungsvorschriften
Unfallversicherung

 

Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales: Jo B. Das Job-Lexikon, Bonn 2016