Arbeitslosenversicherung

  • Zum Lexikoneintrag in Leichter Sprache geht es hier.
     

Die Arbeitslosenversicherung sorgt dafür, dass man bei Arbeitslosigkeit nicht plötzlich ohne Geld dasteht.

Finanziert wird die Arbeitslosenversicherung durch Beiträge, die sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber je zur Hälfte teilen. Im Jahr 2016 liegt der Beitrag bei 3 Prozent des Bruttogehalts. Pflichtversichert sind alle Auszubildenden und Arbeitnehmer, die mehr als gering­fügig beschäftigt sind. Aus den Beiträgen zur Arbeitslosenversicherung werden das Arbeitslosengeld und die Arbeitsförderung bezahlt.

Die Grenze der Beitragsbemessung liegt im Jahr 2016 bei 6.200 Euro monatlich im Westen Deutschlands und 5.400 im Osten. Wer mehr verdient, muss trotzdem nur bis zu dieser Grenze Beiträge zahlen.

 

Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales: Jo B. Das Job-Lexikon, Bonn 2016