Inklusion

Inklusion: Ausschnitt von Kinderhänden, die auf einem Bogen mit Braille-Schrift entlang fahren. Auf die Hände sind Augen aufgemalt.
Foto: Shutterstock/Olga PRaktika

Gesellschaft für alle 1

Auf dem Weg zur inklusiven Schule

Seit 1983 unterstützen und beraten die 80 Mitarbeiter des Landesförderzentrums Sehen (LFS) in Schleswig knapp 1.000 blinde und sehbehinderte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Im LFS allerdings trifft man sie eher selten. Das LFS ist seit seiner Gründung eine Schule ohne Schüler – die nämlich besuchen die Kita oder die Schule vor Ort. Die Schüler gehen in eine allgemeine Schule, bleiben in ihrem gewohnten Umfeld und erhalten gleichzeitig Unterstützung durch das LFS. So lernen sie zum Beispiel durch ein Tastaturschreibtraining am PC, den Unterricht aktiv zu verfolgen. In der Schule verwenden sie dann meist ein Notebook, das bei blinden Schülern mit einer Braillezeile (Ausgabegerät, das Zeichen in Blindenschrift darstellt) und einer Vorlesesoftware ausgestattet ist.

Quelle: Jakob-Muth-Preis für inklusive Schule, Preisträger 2015, Stand Mai 2016, www.jakobmuthpreis.de, gekürzt und sprachlich bearbeitet

Inklusion: Zwei Berufstätige schauen sich gemeinsam ein Dokument an. Der Mann lehnt am Schreibtisch, die Frau sitzt im Rollstuhl.
Foto: Shutterstock/Phovoir

Gesellschaft für alle 2

Arbeiten mit Behinderung

Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. Dieser Satz wurde im Jahr 1994 in Artikel 3 des Grundgesetzes aufgenommen. Er hat für Menschen mit Behinderung in Deutschland viel bewegt. Seitdem müssen ihre Belange in Gesetzen ausdrücklich berücksichtigt werden.

Gesellschaft für alle 1: Junger Mann im Rollstuhl gemeinsam am Tisch mit anderen Auszubildenden
Foto: Shutterstock/Olga PRaktika

Duplikat von Gesellschaft für alle 1

Auf dem Weg zur inklusiven Schule

An der Saaleschule für (H)alle lernen Schüler der fünften bis dreizehnten Klasse gemeinsam unter dem Motto: ‚Nicht alle tun immer zur selben Zeit das Gleiche, sondern jeder macht das, was er gerade individuell braucht.‘ […] Insgesamt werden 440 Schüler an der Saaleschule unterrichtet, davon rund 12 Prozent mit ausgewiesenem sonderpädagogischen Förderbedarf […]. Ab der zehnten Klasse wird für Schüler mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung eine dreijährige Berufsschulstufe angeboten. Während sich ihre Mitschüler auf das Abitur vorbereiten, lernen die Schüler mit einer geistigen Behinderung durch zahlreiche Praktika die Berufswelt kennen. Um diese Praktika zu ermöglichen, hat die Schule ein umfangreiches Netzwerk mit den örtlichen Betrieben und der Universität Halle-Wittenberg aufgebaut

Jakob-Muth-Preis für inklusive Schule, Preisträger 2016, www.jakobmuthpreis.de, Stand: Juli 2017

Inklusion: Zwei Berufstätige schauen sich gemeinsam ein Dokument an. Der Mann lehnt am Schreibtisch, die Frau sitzt im Rollstuhl.
Foto: Shutterstock/Phovoir

Duplikat von Gesellschaft für alle 2

Arbeiten mit Behinderung

Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. Dieser Satz wurde im Jahr 1994 in Artikel 3 des Grundgesetzes aufgenommen. Er hat für Menschen mit Behinderung in Deutschland viel bewegt. Seitdem müssen ihre Belange in Gesetzen ausdrücklich berücksichtigt werden.